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Teser

Apfel · Malus domestica

Herkunft
USA
Seit
1944
Wüchsigkeit
mittel bis stark
Ernte
Ende September – Anfang Oktober (09E-10A)
Blüte
mittelfrüh
Genussreife
1. November – 30. November (11A-11E)
Wikidata
Q3518979

Tafelobst Wirtschaftsobst

Synonyme: TSR-29, Teser TSR

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Der Baum von 'Teser' wächst nach der Beschreibung von H.-J. Bannier mittelstark und ist – abgesehen von einer Anfälligkeit für Obstbaumkrebs auf schweren Böden – gesund; die Sorte gilt als schorfresistent. Ein Sortenblatt eines Gartenbauvereins ergänzt eine gute Verzweigung, eine mittlere Anfälligkeit für Mehltau sowie eine mittelfrühe, diploide Blüte (die Sorte kann also als Pollenspender dienen und benötigt eine gleichzeitig blühende Befruchtersorte). Der Ertrag setzt früh ein und ist hoch, nach derselben Quelle mit Neigung zur Alternanz; Bannier hebt den hohen Ertrag ebenfalls hervor und empfiehlt die Sorte als Baum für den Hausgarten. Als Anbaueignung wird bei Bannier ausdrücklich nur "Garten" angegeben – belastbare Angaben zu Hochstamm-, Streuobst- oder Straßenbaumeignung, zu Endgröße, Lebensdauer sowie zu Boden-, Klima- und Höhenlagenansprüchen fehlen in den fachlichen Quellen; entsprechende Aussagen (Anspruchslosigkeit, Anbau bis in mittlere Höhenlagen, bestes Aroma in warmen Lagen, Winterhärte) stammen bislang nur aus Baumschulkatalogen und sind pomologisch nicht bestätigt.

Geschmacklich beschreibt Bannier 'Teser' als mildsüß-aromatischen, freundlich gefärbten Tafelapfel und bewertet den Geschmack mit der Note 2 (auf einer Skala, in der 1 "sehr gut" bedeutet); das Vereins-Sortenblatt nennt das Fleisch säuerlich-aromatisch, was auf eine gewisse Spannbreite je nach Reifegrad und Lage hindeutet. Verwendet wird die Sorte in erster Linie frisch als Tafelapfel. Die Pflückreife liegt nach Bannier zwischen dem 18. September und dem 1. Oktober, das Vereinsblatt nennt "ab Mitte September" und rät, mehrmals durchzupflücken, da die Früchte nicht gleichzeitig reifen. Die Lagerfähigkeit beträgt etwa 2 bis 2½ Monate, also bis in den November, gekühlt auch länger (Vereinsblatt: gekühlt bis Ende November). Angaben zu Most, Saft, Küche oder Dörren sind in den fachlichen Quellen nicht belegt.

Die Frucht ist mittelgroß und hoch gebaut, mit gelber Grundfarbe und etwa 50 % hellroter Deckfarbe; das Fleisch ist hell und knackig. Eine ausführliche pomologische Fruchtbeschreibung (Kelch, Stiel, Kelchhöhle, Berostung) war in den frei zugänglichen Quellen nicht auffindbar – das Sortenportrait des Erhalternetzwerks Obstsortenvielfalt (verfasst von Jens Meyer, April 2014) ist nur für Mitglieder vollständig einsehbar. Zur Herkunft: 'Teser' stammt aus den USA und stand nach Bannier lange als Zuchtklon 'TSR-29' im Züchtungsquartier eines Obstinstituts; aus dem Kürzel 'TSR' wurde schließlich der Sortenname 'TeSeR' gebildet. Als Abstammung wird eine Mehrfachkreuzung unter Beteiligung von 'Golden Delicious', 'Gravensteiner' und 'Antonowka' angegeben (Vereins-Sortenblatt); das in obstdoc geführte Jahr 1944 ließ sich in den geprüften Quellen nicht belegen. In Deutschland ist die Sorte erst seit den 2000er Jahren stärker verbreitet; sie wird als "Teser TSR" im Sortiment des Obstmuttergartens Rheinland geführt und liegt als Akzession A-6493 im Erhalternetzwerk des Pomologen-Vereins. Grundlage dieser Beschreibung sind vor allem die Sortenbeschreibung von H.-J. Bannier (veröffentlicht beim Bergischen Streuobstwiesenverein) sowie ein Sortenblatt aus einer Vereinspublikation.

Quellen: Teser – Bergischer Streuobstwiesenverein (H.-J. Bannier) · Akzessionen (Liste) – obstsortenerhalt.de · Obstmuttergarten Rheinland – Sortiment Apfel · Sortenblatt 'Teser' in Vereinspublikation (Gartenbauverein Inheiden), yumpu-Digitalisat · schorfresistenter Apfelbaum 'Teser', Bioland – biogartenversand.de (geringe Verlässlichkeit) · Teser – schorfresistenter Herbstapfel, gruener-garten-shop.de (geringe Verlässlichkeit) · Herbstapfel 'Teser' – Baumschule Horstmann (geringe Verlässlichkeit) · Apfelbaum Teser – biobaumversand.de (geringe Verlässlichkeit)

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (claude-opus-5 + claude-haiku-4-5, 2026-07-28). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

Muss mehrfach durchgepflückt werden. Angeblich schorfresistent.

In der Literatur

Aus den USA stammt die Apfelsorte Teser. Dort wurde sie aus den Äpfeln Golden Delicious, Gravensteiner und Antonowka gekreuzt. Der Apfel befindet sich seit 1944 im Anbau und hat sich vor allem im Hausgarten bewährt. Hier wird er aufgrund seines guten Aromas, sowie hohen Ertrags geschätzt. Ein hervorragender Apfel für den Frischverzehr direkt vom Baum oder aus dem Lager. Gerne wird er auch zu Saft gepresst oder beim Backen verwendet.

Weblinks

Auch bei: Bergischer Streuobstwiesenverein

Dokumentierte Bäume (treedoc) 2

Baumtreedoc-IDBongertPositionPflanzjahrKarte
562 u5NAfiZ Streuobstplantage Rommelshard I12 2026 Karte
571 zkD5wAy Streuobstplantage Rommelshard E15 2026 Karte

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