Apfel · Malus domestica
Tafelobst Wirtschaftsobst
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Der Baum von 'Spartan' wächst nach H.-J. Bannier (Bergischer Streuobstwiesenverein) mittelstark bis stark; FRUCTUS beschreibt ihn als robusten, mittelstark wachsenden Baum. Zur Gesundheit gehen die Angaben auseinander: Bannier nennt die Sorte etwas anfällig für Schorf, Obstbaumkrebs und Mehltau, FRUCTUS hebt besonders die Krebsanfälligkeit an feuchten Standorten hervor, und die englischsprachige Wikipedia führt eine hohe Anfälligkeit für Schorf, Echten Mehltau und Cedar Apple Rust sowie eine mittlere für Feuerbrand an; die deutschsprachige Wikipedia bezeichnet den Baum dagegen als gut frosthart und wenig krankheitsanfällig — diese Einschätzung steht im Widerspruch zu den pomologischen Quellen und sollte zurückhaltend gewertet werden. Für den Standort empfiehlt Bannier gut belüftete Lagen und lockere Böden; feuchte, geschlossene Lagen sind wegen Krebs und Pilzdruck zu meiden. Die Anbaueignung wird von Bannier auf den Garten beschränkt angegeben (nicht als Streuobst-/Hochstammsorte empfohlen). Als Befruchter gilt 'Spartan' laut FRUCTUS als ideale Pollenspendersorte; die englische Nationalsammlung (National Fruit Collection, Brogdale) verzeichnet als Blühdaten dort 10 % Blüte am 7. Mai, Vollblüte am 12. Mai und 90 % Blütenblattfall am 18. Mai, was eine mittlere Blütezeit anzeigt. Belastbare Angaben zu Ertragsverhalten (Alternanz, Ertragsbeginn), Endgröße und Lebensdauer des Baumes fehlen in den geprüften vertrauenswürdigen Quellen.
Geschmacklich ist 'Spartan' ein süßlich-aromatischer, säurearmer Tafelapfel, der als „Kinderapfel“ gilt und nach längerer Lagerung teilweise etwas fad wird; Bannier bewertet den Geschmack mit der Note 2 (1 = sehr gut). Die National Fruit Collection charakterisiert das Fruchtfleisch als fest, knackig, feinzellig und saftig mit unterschwelliger Säure und weinigem Aroma. Verwendet wird die Sorte in erster Linie als Tafelapfel. Die Pflückreife liegt nach Bannier zwischen dem 29. September und 12. Oktober, nach der National Fruit Collection Anfang Oktober; die Früchte lassen sich etwa vier bis fünf Monate lagern, die Genussreife reicht damit in den Winter hinein.
Pomologisch ist die Frucht mittelgroß bis groß (Brogdale: rund 63 mm hoch, 71 mm breit), flachrund bis kegelförmig, gerippt, mit gelblicher Grundfarbe, die fast vollständig von einer tief purpurroten, undeutlich gestreiften Deckfarbe überzogen wird; die Schale trägt eine kräftige Bereifung, Berostung ist gering, das Fleisch sehr weiß. Die Sorte entstand 1926 durch R. C. Palmer an der Dominion Experiment Station in Summerland, British Columbia (Kanada), und wurde 1936 eingeführt. Als Abstammung wurde lange 'McIntosh' × 'Yellow Newtown Pippin' angegeben; genetische Untersuchungen haben 'Newtown Pippin' als Elternteil ausgeschlossen, der zweite Elter gilt als ungeklärt. Bekannt ist die tetraploide Mutante 'Hunter Spartan'; 'Spartan' wurde außerdem als Kreuzungspartner in der Resistenzzüchtung verwendet. In Deutschland ist die Sorte in Sortimenten wie dem Obstmuttergarten Rheinland (Obstreisergarten) verfügbar. Grundlage dieser Beschreibung sind vor allem H.-J. Bannier (Bergischer Streuobstwiesenverein), FRUCTUS und die UK National Fruit Collection.
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Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (claude-opus-5 + claude-haiku-4-5, 2026-07-28). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.
| Baum | treedoc-ID | Bongert | Position | Pflanzjahr | Karte |
|---|---|---|---|---|---|
| 072 | uK8HInf | Streuobstplantage Spechtsberg | D06 | 2024 | Karte |
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