Apfel · Malus domestica
Tafelobst Wirtschaftsobst
Web-Suche: Wikipedia · Ecosia · DuckDuckGo · Mojeek
Baum: Nach der Kurzbeschreibung von H.-J. Bannier (veröffentlicht beim Bergischen Streuobstwiesenverein) wächst „Fey's Rekord" mittelstark bis schwach und ist relativ robust gegenüber Krankheiten. Entsprechend wird die Sorte dort für den Garten empfohlen, für die Streuobstwiese nur eingeschränkt – ein Hinweis darauf, dass sie für Hochstamm-Streuobst wegen des begrenzten Wuchses nur bedingt taugt. Baumschulseiten (geringere Belegkraft, Herkunft der Angaben unklar) nennen mittelstarken Wuchs, frühen und reichen Ertrag, Widerstandsfähigkeit gegen Frost einschließlich Holzfrost sowie Robustheit gegenüber Pilzkrankheiten; die Blüte soll relativ früh liegen, aber nur wenig spätfrostgefährdet sein, und die Sorte gilt dort als breit anbaubar ohne besondere Bodenansprüche bei sonnigem bis halbschattigem Standort. Zu Endgröße, Kronenform, Lebensdauer, Alternanz, Befruchtersorten und Höhenlageneignung liegen in den ausgewerteten Quellen keine Angaben vor; auch das Verhalten gegenüber Schorf, Mehltau, Krebs und Feuerbrand wird nirgends einzeln bewertet, sondern nur pauschal als „relativ robust" beschrieben.
Geschmack und Verwendung: „Fey's Rekord" ist ein Tafelapfel von nach Bannier mittelgutem Aroma (Geschmacksnote 2–3 auf einer Skala, bei der 1 = sehr gut). Baumschulbeschreibungen sprechen von feinem, würzigem Geschmack bei wenig Säure bzw. von süßsäuerlich mit leichter Würze; daneben wird die Sorte auch als Wirtschaftsobst geführt. Die Pflückreife liegt Ende September bis Anfang Oktober (bei Bannier präzise 23.09.–06.10.), die Genussreife im Oktober/November. Zur Lagerfähigkeit macht Bannier die zurückhaltendste Angabe mit etwa 1½ bis 2 Monaten; Handelsquellen geben Haltbarkeit bis Anfang Dezember, teils bis Januar an. Angaben zu Most, Saft, Dörren oder Brennen finden sich in keiner der Quellen.
Frucht, Herkunft und Literatur: Die Frucht ist mittelgroß, hochgebaut und kegelförmig, zum Kelch hin verjüngt mit fünf schwachen Rippen; der Kelch ist offen und sitzt in flacher Bucht ohne ausgeprägte Kelchgrube, der Stiel ist dünn und lang in tiefer, leicht berosteter Stielbucht, das Fleisch weiß. Auffällig ist die Deckfarbe: leuchtend scharlach- bis zinnoberrot, purpurviolett angehaucht, über hellgelber Grundfarbe – Bannier bezeichnet die Sorte als „Prinzenapfel-ähnlich" und leuchtend schön. Als Herkunft wird Meckenheim bei Bonn im Rheinland genannt, mit Verbreitung ab etwa 1925/1930; die Sorte gilt nicht als Neuzüchtung, sondern als Findling, und wird verwandtschaftlich in den Umkreis der Tauben-/Schafnasen-Äpfel gestellt (letzteres nur durch eine Handelsquelle belegt, die sich offenbar auf eine Sortenabbildung von 1940 stützt). Die Beschreibung stützt sich in erster Linie auf H.-J. Bannier (Bergischer Streuobstwiesenverein), ergänzt um den Sortenflyer der Biologischen Stationen im Rheinland und den Eintrag bei obstsortenerhalt.de; die weitergehenden Detailangaben stammen aus Baumschulkatalogen und sind entsprechend vorsichtig zu bewerten.
Quellen: Fey's Rekord – Bergischer Streuobstwiesenverein (H.-J. Bannier) · Fey´s Rekord – Obstsortenflyer der Biologischen Stationen im Rheinland (LVR) · Apfelbaum Feys Rekord – Biobaumversand.de (geringe Verlässlichkeit)
Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (claude-opus-5 + claude-haiku-4-5, 2026-07-28). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.
Der Apfel ist optisch besonders ansprechend und sehr gut frisch vom Baum zu essen. Dank seines rel. schwachen Wuchses hervorragend für Hausgärten geeignet. Reife September
Baum mittelstark bis schwach wachsend, relativ robust gegenüber Krankheiten.
| Baum | treedoc-ID | Bongert | Position | Pflanzjahr | Karte |
|---|---|---|---|---|---|
| 063 | KnTOhr9 | Streuobstplantage Spechtsberg | L03 | 2024 | Karte |
Keine zusätzlichen OSM-Bäume dieser Sorte im Suchradius.