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Transparent von Croncels

Apfel · Malus domestica

Herkunft
Frankreich
Seit
1869
Wüchsigkeit
Mittel
Gefährdung
Standardsorte
Ernte
Ende August – Mitte September (08E-09C)
Blüte
früh
Genussreife
09A-10

Tafelobst Backobst Kochobst

#Stammbildner#Steckhölzer#Unterlage

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#Stammbildner, #Unterlage, wohl auch ganz gut geeignet für #Steckhölzer Auch Apfel aus Concels.

Eigene Beobachtungen

Wir haben mehrere Altbäume davon. Die kommen ganz gut mit dem feuchten Klima und den nassen Lehmböden zurecht. Aber so richtig gesund sind die Früchte selten.

In der Literatur

Wie viele andere Apfelsorten kommt auch der Croncels ursprünglich aus Frankreich. 1869 brachte die Baumschule Baltet in Croncels bei Troyes diese Herbstsorte in den Handel. Vor 110 Jahren wurde der Name „Apfel aus Croncels“ auf dem Kongress des Deutschen Pomologenvereins festgelegt. Weil in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts scharfe Fröste das Holz viele Obstbäume geschädigt hatte, wurde in den Jahren nach Kälte der Croncels - auch als Stammbildner - sehr häufig gepflanzt. Heute findet man nur noch wenige Apfelbäume dieser Sorte im Münsterland. Die Bäume bilden eine mittelgroße, lockere, pyramidale Krone mit schräg aufrechten Leitästen. Standorte mittlerer Feuchte mit durchlässigen, nährstoffreichen Böden führen zu gut ausgefärbte Fruchtqualität. Der Baum ist frosthart, ausgesprochen gesund und nur in feuchten Lagen werden die Früchte schorfig. Durch die lang anhaltende und wenig frost- und witterungsempfindliche Blüte setzt die Fruchtbarkeit früh ein und ist jedes 2. Jahr hoch. Von Mitte August bis Mitte September sollte der Baum regelmäßig durchgepflückt werden.Die sonnengereiften Früchte schmecken wein-säuerlich mit zimtartigem Aroma. Croncels eignet besonders zum Backen und Dörren. Für Apfelmus der ideale Nachfolger des Weißen Klarapfels. Da die Sorte nur kurz gelagert werden kann, eignet sich diese Sorte eher für die Streuobstwiese, weniger für den Hausgarten.(Karin Rietmann)

Der anfangs stark- und später mittelstarkwüchsige Baum bildet schräg aufrechte Leitäste mit einer dichten seitlichen Verzweigung aus. Wegen ihrer Starkwüchsigkeit und Frosthärte wurde die Sorte früher als Stammbildner verwendet. Die Sorte ist anfällig gegen ApfelschorfMehltau, virösen Besenwuchs und Blattmosaikviren. Sie verträgt keinen schweren Boden, weil sie dort Pflanzenkrebs bekommt, und kein raues Klima, weil dort die Früchte nicht ausreifen. Die Blütezeit ist lang anhaltend. Die Blüten entwickeln sich endständig an Kurztrieben oder seitlich an ein- und zweijährigem Langtrieben und sind frost- und witterungsunempfindlich. (Wikipedia) Vermutlich Sämling von ‘Antonowka’. Die frühreifenden Früchte schmecken zwar sehr gut, sind aber sehr druckempfindlich und kaum lagerfähig. Nur in trockenen Regionen zu empfehlen, da stark schorfempfindlich. Mittelstarker Wuchs mit kugeligen, locker verzweigten Kronen; Fruchtholz bildet sich reichlich. Blüht früh, guter Pollenspender. Erträge früh einsetzend, reich und regelmäßig. Alternanz gering.

Transparent aus Croncels als Unterlage - starker Wuchs - ausgezeichnete Blutlausresistenz - Verringerung der Alternanzneigung - leicht durch Steckholz vermehrbar → leicht vegetativ vermehrbar

Guter, aromatischer Herbstapfel, Baum starkwüchsig und frosthart, Frucht etwas schorfanfällig und druckempfindlich.

Weblinks

Dokumentierte Bäume (treedoc) 4

Baumtreedoc-IDBongertPositionPflanzjahrKarte
107 ofduaVm Streuobstplantage Gartenfeld 2024 Karte
III UX0cSaS Streuobstplantage Gartenfeld 1930 Karte
V JzSMZb8 Streuobstplantage Gartenfeld 1930 Karte
105 s0BNVWj Streuobstplantage Spechtsberg N08 2024 Karte

Weitere OSM-Bäume 0

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