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Alter Gravensteiner

Apfel · Malus domestica

Wüchsigkeit
sehr stark
Gefährdung
Standardsorte
Ernte
Ende August (08E)

Wirtschaftsobst

#langlebig

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Super #langlebig , kann über 200 Jahre alt werden.

Auch Grafensteiner genannt. Was anderes, als Roter Gravensteiner. Je gelber, je leckerer. Lecker, wenn es bei leichtem Schütteln abfällt. Jürgen hat einen Original Edelreis.

Eigene Beobachtungen

Angeblich steht der 200 Jahre alte Urbaum in Dänemark im Wald.

Schiebt sehr früh die Blüten.

In der Literatur

Ende August reifender, hervorragender Tafelapfel. Das Fruchtfleisch ist saftig süß und knackig mit feiner Säure. Wie alle frühen Sorten nur kurz haltbar aber vom Geschmack nach wie vor einer der Besten. Der geeignete Standort muss bedacht werden (Carina Pfeffer)

Der Baum fällt durch kräftigen Wuchs auf. Dieser hält bis ins Alter an. Die Leitäste allerdings setzen flach an. Im Kroneninnern kann eine leichte Verkahlung auftreten. Die Kronen von Hochstämmen sind breit ausladend und groß. Ohne weitere Pflege hat der Baum fast ausschließlich Langtriebe, durch Pflegemaßnahmen wie Sommerschnitt und Binden können auch Kurztriebe hervorgerufen werden. Die Rinde des Baums ist auffallend grünlich-braun gefärbt.1(https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gravensteiner#cite_note-:0-1) Der Baum kann bis zu 100 Jahre alt werden;6(https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gravensteiner#cite_note-:7-6) einzelne bis zu 200 Jahre alte Exemplare wurden festgestellt. Die Früchte wachsen an einjährigen Kurztrieben, einjährigen Langtrieben, die mehr als 25 Zentimeter lang sind und an zweijährigen Langtrieben. Etwa die Hälfte der Früchte wächst dabei an den zweijährigen Langtrieben.1(https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gravensteiner#cite_note-:0-1) der Ertrag ist unregelmäßig und gering bis mittel.1(https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gravensteiner#cite_note-:0-1) Durch die kurzen Stiele fallen die Äpfel oft zu Boden, bevor sie voll ausgereift sind, so dass im kommerziellen Anbau etwa 40 % der Äpfel nicht vom Baum geerntet, sondern vom Boden aufgelesen werden. Erschwerend für den kommerziellen Anbau kommt hinzu, dass die Reife zeitlich unregelmäßig erfolgt, so dass mehrere Pflückdurchgänge notwendig sind.23(https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gravensteiner#cite_note-23) Die Pflückreife ist von Ende August bis Mitte September. (Wikipedia)

BUND Lemgo

Die vermutlich aus Italien stammende Sorte Gravensteiner gehört zu den in ganz Europa verbreiten Apfelsorten. Sie wird bei fast allen Pomologen beschrieben. Eine erste Beschreibung mit farbiger Abbildung gibt es bei Sickler im Jahr 1804.

Download Bericht Sickler

In Deutschlands Obstsorten (s. Abb.rechts) wurde er ebenso aufgenommen.

Im Laufe der Jahre entstanden viele Abarten, u.a. Roter Gravensteiner, Gravensteiner aus Arreskop, Gravensteiner aus Gundestrup, Gravensteiner aus Taarnborg, Naundorfer Gravensteiner usw.

Historie

1890 veröffentlichte der Handelsgärtner A. D. Livoni einen Bericht "Über den Gravensteiner Apfel" wie er aus Italien zu Beginn des 18ten Jahrhunderts nach Dänemark in den Garten des Schlosses Gravenstein gekommen ist. Er wurde zunächst Grevens Aeble (des Grafen Apfel) genannt. 1933 wurde der Bericht von Livoni noch einmal in der Nordschlesischen Zeitung veröffentlicht.

Download Bericht Nordschlesische Zeitung

In der Obstsortendatenbank gibt es zur Sorte weitere Abbildungen und Beschreibungen

Dokumentierte Bäume (treedoc) 2

Baumtreedoc-IDBongertPositionPflanzjahrKarte
037 UX0cSar Streuobstplantage Gartenfeld 2023 Karte
614 GX95w52 Streuobstplantage Rommelshard A07 2026 Karte

Weitere OSM-Bäume 0

Keine zusätzlichen OSM-Bäume dieser Sorte im Suchradius.